Mit 90:84 (18:13, 22:29, 28:18; 22:24) schlagen die Basketballer des 1. FC Kaiserslautern zu Hause die Gäste des MTV Kronberg. Die Roten Teufel brechen damit die anhaltende Niederlagenserie vor eigenem Publikum. 

 

Das vorletzte Heimspiel der laufenden Saison war für die Basketballer des FCK die so lange herbeigesehnte Erlösung. Nach diversen Niederlagen in den letzten Wochen (sowohl zu Hause als auch in der Ferne), fiel den Spieler nach Abpfiff sichtlich ein Stein vom Herzen.

Die Anzeigetafel zeigte am Ende 90:84 für die Lautrer. Und dieser Spielstand gibt auch das Spielgeschehen wider: eine intensive und ausgeglichene Partie mit vielen Offensivaktionen. Den Anfang machte dabei auf lautrer Seite der für den angeschlagenen Japhet McNeil ins Team gerückte John Barber (16 Pkt., 12 Reb.). Mit einem sehenswerten 2-Punkte-Wurf und zwei Freiwürfen eröffnete der US-Amerikaner das Geschehen. Die Kronberger ließen sich dadurch aber nicht beeindrucken und zogen nach jedem Korberfolg stets nach. Der FCK versuchte anfangs immer wieder die gefürchteten Distanzschützen in Szene zu setzen, doch diese blieben auch aus freier Position glücklos. Erst ein erfolgreicher3-Punkte-Wurf vom starken Kevin Luyeye (18 Pkt.), konnte den Bann brechen. Von da an fand auch „Sniper“ Gergely Hosszu (19 Pkt.) ins Spiel und die gefürchtete lautrer „Flügelzange“ lief wieder wie gewohnt.

Der weitere Spielverlauf war geprägt von vielen Führungswechseln, die durch die kurzzeitigen Tiefphasen beider Teams bedingt waren. Am Ende gewinnen die Roten Teufel das ausgeglichene Spiel aber verdient und können so die schwere Last der Niederlagenserie endlich ablegen.

 

War beim Heimsieg der Schlüssel zum Erfolg: Lauterns Kevin Luyeye.

 

Bericht: Dominik Fortmann

Foto: Michael Schmitt