In einem spannenden Spiel mit vielen Höhen aber auch vielen Tiefen gewinnen die Basketballer des 1. FC Kaiserslautern ihr letztes Heimspiel des Jahres gegen den SV 03 Tigers Tübingen mit 74:69 (32:35).

 

Von Anfang an schien am heutigen Tag der Wurm drin zu sein bei den lautrer Korbwerfern. Die erhoffte Steigerung der Flügelspieler nach der letzten Heimniederlage blieb zuerst aus und Tübingen traf nach Belieben (1. Viertel 15:23). Vor allem der Star der Tübinger Jacob Mampuya (24 Pkt.) machte es der Defensive schwer, die ungewohnt hilflos auftrat. Durch eine Ansprache des Trainers Theo Tarver und den Zwischenspurt von Kevin Luyeye (12 Pkt.) schafften es die Roten Teufel aber zur Halbzeit noch bis auf 32:35 heranzukommen.

Nach der Halbzeit erwies der Tübinger Mampuya dem FCK aber einen Bärendienst indem er sein 5. persönliches Foul beging und von da an die Partie von der Bank aus betrachten musste. Die dadurch entstehende Unordnung im Spiel der Tübinger nutzten die Lautrer eiskalt aus. Mit einer 11:0-Serie schossen sie sich im 3. Viertel warm und gingen mit 2 Punkten Vorsprung in die Schlussphase.

Dort baute der FCK seine Führung dann auf zeitweise 11 Zähler aus, bevor sie es gegen Ende noch einmal anbrennen ließen. In einer hitzigen Schlussphase musste nämlich auch Lauterns Aaron Ellis (11 Pkt., 10 Reb.) nach seinem 5. Foul das Spielfeld frühzeitig verlassen. Den Schlusspunkt der Partie setzte Gergely Hosszu (17 Pkt.) dann aber souverän mit einem sehenswerten Fastbreak.

Nach diesem Heimsieg verabschieden sich die Basketballer des FCK in die Weihnachtspause. Weiter geht es am 21.01.18 wieder zu Hause gegen die REWE Aupperle Fellbach.

 

 Musste gegen Tübingen frühzeitig vom Feld: Lauterns Aaron Ellis

 

Bericht: Dominik Fortmann

Foto: Michael Schmitt