BASKETBALL: FCK-Frauen setzen sich gegen Horchheim mit 80:60 durch und fahren wichtige Punkte im Abstiegskampf ein

Im Abstiegsduell der Regionalliga Nord haben sich die Basketballfrauen des 1. FC Kaiserslautern beim BBC Horchheim mit 80:60 (36:38) durchgesetzt und sind auf den neunten Platz vorgerückt.

„Das war einfach perfekt. Wir haben gezeigt, was in uns steckt, und uns endlich für die harte Arbeit belohnt. Ich bin sehr stolz auf das Team“, erklärte Gabriela Chnapkova, die Spielertrainerin des 1. FC Kaiserslautern, erleichtert, nachdem ihre Mannschaft am vergangenen Wochenende mit 80:60 beim BBC Horchheim gewonnen hatte. Mit dem Sieg konnten die Kaiserslautererinnen zwei ganz wichtige Punkte auf das eigene Konto packen und die direkte Konkurrenz in der Tabelle überholen. Der nun neunte Tabellenplatz würde den sicheren Klassenverbleib bedeuten. Doch das Team will sich keinesfalls ausruhen. „Diese Leistungen müssen wir jetzt unbedingt halten. Wir wollen den Abstand weiterhin vergrößern“, versichert die Trainerin.

Mit weiteren Leistungen wie der vom vergangenen Sonntag wären die Chancen auf weitere Siege enorm. Was die FCK-Basketballerinnen trotz personellen Ausfällen gegen Horchheim aufs Parkett zauberten, hatte wohl niemand erwartet. Nach dem Desaster des 19. Spieltages sollte es gegen die Konkurrenz des BBC Horchheim deutlich besser werden. Das Gäseteam nahm sich einiges vor, hatte in der Trainingswoche zuvor viel verändert. „Wir hatten vermehrt an unserer Offense gearbeitet. Diese Arbeit hat sich gelohnt“, lobt Chnapkova ihre Spielerinnen. Wie ausgewechselt präsentierte sich die Offensivabteilung des Kaiserslauterer Damen-Teams und war von der gegnerischen Abwehr kaum zu stoppen.

Dabei war die erste Hälfte der Partie vollkommen ausgeglichen. Beide Mannschaften spielten schnell und aggressiv auf die Führung, waren vor dem Korb konsequent und erzielten viele Punkte. Zur Halbzeitpause waren es noch die Gastgeberinnen, die in Führung lagen. Doch ab dem dritten Viertel legten diese einen Gang zurück. Sie verlangsamten das Tempo und agierten zeitweise zu passiv. Die Chance nutzte das Team der Roten Teufel und baute die eigene Führung aus. Mit großer Konsequenz gingen die Gäste vor dem gegnerischen Korb zu Werke und im Rückwärtsgang arbeiteten sie als Verbund. fsc


Quelle:
Ausgabe: Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 58
Datum: Donnerstag, den 9. März 2017
Seite: 20