Nach dem Schlusspfiff war ihnen die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Lange mussten die Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern um den Sieg bangen, doch nach 40 Minuten waren sie es, die das Kellerduell, um die so wichtigen zwei Punkte mit 55:45 für sich entscheiden konnten.

Das Kaiserslauterer Team konnte die Gastgeberinnen des BC Wiesbaden nun endlich auf dem Kellerboden der Regionalliga zurücklassen. „Ja, wir sind alle einfach nur glücklich. Ich denke, den Sieg haben wir uns hart erarbeitet“, fasst Spielertrainerin Gabriela Chnapkova zusammen. Ihre Mannschaft hatte sich für die Partie viel vorgenommen. Vor allem in der Offensive wollte sie es deutlich besser machen als die Woche zuvor. Die Pfälzerinnen kamen gut in die Partie und signalisierten sofort, dass es für sie keine andere Option als den Sieg gibt. Mit hoher Konzentration und der zurückgewonnenen Zweikampfhärte präsentierten sich die FCK-Damen von Beginn an spielbestimmend.

Durch eine hohe Laufbereitschaft machte es die eigene Defense den Gastgeberinnen immer wieder schwer vor dem Korb. „In der Rückwärtsbewegung standen wir heute sicher. Auch die Rebounds konnten wir häufig sichern. Das macht viel aus“, beschreibt Gabriela Chnapkova die gute Abwehrleistung ihres Teams.

Trotz des Sieges sind aber noch lange nicht alle Sorgen von den Schultern der Lautererinnen gefallen. Auch für die letzten Spieltage steht das Team weiterhin unter enormem Druck.

„Wir wollen so weitermachen. Training für Training, Spiel für Spiel werden wir hart arbeiten. Am Ende werden wir belohnt“, versichert die Spielertrainerin. fsc


Quelle:
Ausgabe: Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 45
Datum: Mittwoch, den 22. Februar 2017
Seite: 22