BASKETBALL: Schwach in Offensive und Defensive präsentieren sich die Kaiserslautererinnen in Horchheim und unterliegen mit 41:64

Bereits in der zweiten Runde haben sich die Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern aus dem Pokalwettbewerb des BVRP verabschiedet. Obwohl sie sich viel vorgenommen hatten, unterlagen sie am Sonntag verdient beim BBC Horchheim mit 41:64.

Nach dem frühen Pokal-Aus ihrer Mannschaft stellte die FCK-Spielertrainerin Gabriela Chnapkova fest: „Anders hätten wir es nicht verdient. Das war einfach zu wenig.“ Ihr Team konnte gegen eine starke Heimmannschaft nicht überzeugen. Vor allem mit der körperbetonten Spielweise der Horchheimerinnen taten sich die Kaiserslautererinnen schwer.So waren es die Hausherrinnen, die bereits früh in der Partie das Heft in die Hand nahmen. Der BBC spielte mit hohem Tempo und verschaffte sich mit frühen Punkten den nötigen Respekt der Gäste. Dazu trug auch die von Horchheim an den Tag gelegte Aggressivität bei, mit der die FCK-Damen einfach nicht zurechtkamen. Und so dauerte es nicht lange, bis sie in Rückstand gerieten.

„Das hatte nichts mit unserem gewohnten Spiel zu tun. Wir waren ungefährlich, offensiv wie defensiv. Sogar unser sonst so großer Kampfgeist war wie verflogen“, zählte Chnapkova die Schwächen ihres Teams auf. Dass ihre Schützlinge nicht ihren besten Tag erwischt hatten, spürten auch die Gastgeberinnen, nutzten das konsequent aus und vergrößerten ihren Vorsprung. Immer wieder gelang es ihnen, die FCK-Damen einfach zu umspielen und nahezu unbedrängt zum Wurf anzusetzen. „Wir waren passiv, und das in allen Belangen. Die Partie müssen wir abhaken und nach vorne schauen“, sagte die FCK-Trainerin und richtete ihren Blick auf die bevorstehenden Aufgaben. Nach der Pokalniederlage liege die volle Konzentration nun wieder auf dem Klassenerhalt.

Weiter geht es in der Regionalliga für das FCK-Team bereits am kommenden Wochenende, dann beim Schlusslicht BC Wiesbaden. fsc


Quelle:
Ausgabe: Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 40
Datum: Donnerstag, den 16. Februar 2017
Seite: 20