Basketball: Damen des 1. FC Kaiserslautern verlieren 60:69

Wieder waren es nur ein paar kleine Punkte, die die Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern von einem weiteren Sieg abhielten. Zuhause musste sich das Team von Spielertrainerin Gabriela Chnapkova mit 60:69 gegen die DJK/MJC Trier geschlagen geben. „Das ärgert einen, wenn man schon wieder nur so knapp verliert. Heute hätten wir ein paar Minuten mehr auf der Uhr gebraucht“, klagt die FCK-Trainerin. Ein paar Spielminuten mehr hätten ihrer Mannschaft in der Tat gutgetan, denn nach einer schlechten erste Hälfte machte sie sich erst gegen Ende der Partie noch einmal auf Punktjagd.Begonnen hatte das Spiel eher schleppend. Eine zu passive Spielweise ermöglichte den Gästen immer wieder einfache Punkte und ließ sie den Vorsprung schnell ausbauen. „Die erste Hälfte war von uns gar nichts. Trier hat uns regelrecht überrollt“, gesteht Chnapkova selbstkritisch. Trotz 30 Punkten Rückstand zeigten sich die Hausherrinnen nach der Halbzeitpause jedoch entschlossener als zuvor. Mit nun mehr Engagement im läuferischen sowie spielerischen Bereich begannen die Roten Teufel ihre Aufholjagd. Nur noch selten ließen sie den Gästen genug Platz, um ihr Spiel aufzuziehen, und in den eigenen Reihen lief der Ball besser. „Wir hatten uns in der Pause vorgenommen, die Köpfe jetzt nicht hängen zu lassen, sondern zu kämpfen. Bis auf neun Punkte aufzuholen, ist schon eine Leistung. Damit bin ich zufrieden. Nächstes Mal brauchen wir jedoch eine konstantere Leistung.“, fasst Chnapkova zusammen. fsc

Quelle:
Ausgabe: Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 63
Datum: Mittwoch, den 15. März 2017
Seite: 23