Basketball: FCK-Damen in zweiter Pokalrunde

Als „alte Bekannte“ bezeichnet Gabriela Chnapkova, Spielertrainerin der Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern, das Team, zu dem ihre Mannschaft am Sonntag zum zweiten Rundenspiel des BRVP-Pokals reist. Euphorisch ist sie deswegen jedoch nicht, denn die Gastgeberinnen des BBC Horchheim wecken nicht sonderlich positive Erinnerungen bei den Pfälzerinnen.

Bereits mehrfach hat das Los entschieden, dass die beiden Teams neben dem normalen Saisonbetrieb auch im Pokal aufeinandertreffen. „Als würde man sich gegenseitig magnetischen anziehen. Das ist mir jedes Mal ein Rätsel“, erzählt Chnapkova. Trotzdem, ein Highlight sind diese Pokalfights immer wieder. Auch dieses Jahr wollen die Basketballerinnen des FCK alles geben, um den Zuschauern eine spannende Partie zu bieten. „Wir wissen, was uns erwartet, und sind gut darauf vorbereitet. Ich denke, das wird ein interessantes Spiel“, erklärt die Spielertrainerin.Bekannt sind die Gastgeberinnen vor allem für Ihre aggressive Spielweise. Doch auch ihr basketballerisches Können ist keineswegs zu unterschätzen. „Einfach zu bespielen sind sie absolut nicht. Ihr Aufbauspiel ist gut, und in ihren Reihen haben sie ein, zwei sehr gute Spielerinnen, die viel punkten“, weiß Chnapkova. Helfen soll da die schnelle Spielweise ihrer Mannschaft. Ziel sei es, die gegnerische Abwehr ständig zu beschäftigen und vor allem körperlich dagegenzuhalten. Motiviert sind die jungen Gäste allemal, denn der Pokalsieg ist das einzige Ticket zum Deutschen Pokal. Dort trifft man dann auf große Namen aus der Ersten und Zweiten Bundesliga. Doch „bis dahin ist der Weg noch weit“, versichert die FCK-Trainerin und betont „Der Fokus liegt jetzt erst einmal auf Sonntag.“

Ob das Team mit vollem Kader anreisen kann, steht noch nicht fest. Zwei Spielerinnen und auch Chnapkova sind gesundheitlich angeschlagen. Anpfiff ist um 17.30 Uhr in der Sporthalle in der Erbenstraße in Horchheim. fsc


Quelle:
Ausgabe: Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 36
Datum: Samstag, den 11. Februar 2017
Seite: 27