Rund 130 Kinder passen und werfen beim Erlebnistag der FCK-Basketballer

von Christian Hamm

So leicht lässt sich mehr als hundert vor Energie sprühenden Kindern ein schöner und interessanter Vormittag gestalten. Nun, zugegeben: Neben Halle, Ball und allerlei Sportgerät braucht es dazu auch viele Ideen und reichlich Engagement. Das aber schütteln die Basketballer des FCK offenbar aus dem Ärmel. Beim zweiten Erlebnistag hatte am Samstag in der Sporthalle der Schillerschule jedenfalls weit mehr als eine Hundertschaft junger Korbjäger eine Menge Spaß.

Die Körbe hängen hoch – auch für den Nachwuchs. Bis zum Korbleger ist es ein beschwerlicher Weg. Die Sportfreunde der FCK-Abteilung Basketball wollen diesen Weg mit möglichst vielen Kindern und Jugendlichen gemeinsam gehen. An Begleitung fehlt es denn auch nicht an diesem Samstagmorgen. An die 20 Coaches kümmern sich um die Gruppen, die auf einem Parcours reihum verschiedene Stationen ansteuern, das Passen, Werfen und auch den krönenden Dunking üben dürfen. Gerd Schmidt-Zöllner sieht’s mit großer Freude. Der Abteilungs-Chef der Korbjäger vom Betzenberg war als Spieler ein Ass. Und weiß auch als langjähriger Funktionär, wie wichtig Nachwuchs-Arbeit ist. Seit 65 Jahren schon gibt es die FCK-Basketballer, „wir waren einer der ersten Vereine in Deutschland“, blickt Schmidt-Zöllner zurück. Heute seht die Abteilung in Blüte: Vier Herren- und zwei Frauen-Teams kämpfen bei den Aktiven um Körbe und Punkte, auch in der Jugendabteilung ist das Feld sehr gut bestellt. Indes ist der Aktionstag auch Werbung in eigener Sache. Klar, dass die FCK-Korbjäger einige der jungen Sportler gerne in ihren eigenen Reihen sehen möchten.

400 Mitglieder, rund 300 aktive von der U10 bis zum ersten Herrenteam: Es läuft rund, wie Michael Krull am Randes des bunten Treibens in der Sporthalle bemerkt. Zuvor waren die Nachwuchsförderer an Schulen unterwegs, um Fünft- und Sechstklässler für ihren Sport zu begeistern. Der Erlebnistag war nun ein Höhepunkt der Aktion. Waren im vergangenen Jahr schon mehr als 100 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren mit von der Partie, so ist dies mit dem Ansturm am Samstag sogar noch getoppt worden. Das freut auch Krull, der als Coach die U10 unter seiner Fittiche hat.

„Der Spaß steht ja absolut im Vordergrund. Wenn aber Kindern das Bälle werfen genauso viel Freude bereitet wie uns Basketballern vom FCK, wäre das natürlich super“, hofft denn auch Max Herzog, Leiter der Nachwuchs-Sparte und Jugendkoordinator. Dass einige der kleinen Ballakrobaten nicht mal in der Pause zu halten waren und weiter mit Verve Bälle waren, lässt daran wenig Zweifel aufkommen.



Quelle:
Ausgabe: Die Rheinpfalz - Marktplatz Regional Kaiserslautern City - Nr. 14
Datum: Mittwoch, den 5. April 2017
Seite: 702